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23rd of January 2018

Digital



Briefing

Der Konzern aus dem Silicon Valley hat bei der CES 2018 in Las Vegas verschiedene vielversprechende Konzepte im Umfeld von Virtual Reality und 3D präsentiert. Firmenchef Brian Krzanich widmete sogar einen Grossteil seiner einstündigen Eröffnungs-Keynote-Rede auf der Techmesse den verschiedenen VR-Projekten des Chipherstellers und stellte dabei insbesondere das Thema «Immersive Media» in den Fokus.

In diesem Bereich stellt Intel bei der Show ein Technologie-Tandem vor, das TV-Entertainment sowie den Genuss von Spielfilmen durch «immersive» 360-Grad-Video-Funktionen revolutionieren soll. Der Konzern nennt dieses Konzept «Intel True View».

Anhand eines NFL-Footballspiels demonstrierte der umstrittene Firmenboss Krzanich die Funktionsweise: Während ein Kamerasystem für die Aufnahme des Bildmaterials zuständig ist, werden um das Spielfeld herum zusätzlich einige «True View»-Kameras mit 360-Grad-Perspektiven positioniert, die das Spielgeschehen mit mehreren Blickwinkeln auf das Spielfeld beziehungsweise auch jenseits des Platzes aufzeichnen.

Durch die Kombination der Rundum-Bilder aus allen Kameras entsteht ein dreidimensionales Abbild des Geschehens. Damit können Zuschauer beispielsweise verschiedene Kameraperspektiven aufrufen und etwa ein Spiel aus der Trainer-Sicht, aus Sicht der Zuschauer im Stadion oder aus der Perspektive von einzelnen Spielern anschauen.

Diese Technologie wird Intel auch bei den anstehenden Olympischen Winterspielen in Pyeongchang einsetzen. Laut dem Hersteller soll die Winterolympiade mit Hilfe der Intel-True-VR-Technologie zum bisher grössten Virtual-Reality-Ereignis überhaupt werden.

Im Bereich immersiver Medien stellt Intel bei der CES zudem die neu gegründeten «Intel Studios» vor. Hier kooperiert der Prozessor-Weltmarktführer unter anderem mit Paramount Pictures. Gemeinsam mit dem Hollywood-Filmstudio will der Chip-Pionier den Einsatz immersiver Medien für das visuelle Storytelling der Zukunft nutzen.

Mit Blick auf das Thema Künstliche Intelligenz präsentiert Intel in Las Vegas zudem auch eine Partnerschaft mit dem Sportwagenhersteller Ferrari. Die italienische Luxus-Automarke nutzt die KI-Plattform von Intel, um nützliche Informationen direkt von der Rennstrecke sowohl für Fahrer als auch für Fans zu gewinnen.

Der Virtual-Reality-Trend ist bei der diesjährigen CES deutlich abgeflacht: Keiner der grossen Aussteller aus dem klassischen Consumer-Electronics-Bereich hat VR oder AR in Pressekonferenzen thematisiert.

Auch Intel war nicht immer so begeistert vom VR-Bereich: Erst im September 2017 hat der Halbleiter-Riese aus Santa Clara das vielbeachtete VR-Headset-Projekt «Alloy» mangels Interesse von Partnerfirmen eingestellt.

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