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20th of October 2018

Kultur



Element of Crime im Interview: „Der Kudamm hat sowas Trashiges“

Jakob Ilja und Sven Regener sitzen in einem Studio des RBB in Potsdam-Babelsberg. Ein Interviewmarathon. Beide halten sich mit Kaffee fit. Sven Regener bringt es auf eine ganze Kanne, schwarz muss er sein. Ilja trinkt seine drei Tassen mit Milch und Zucker. Unser Gesprächsthema „Berlin“ spaziert entspannt vom Album weg und wieder dorthin zurück, die Texte sind gespickt mit Referenzen an die Stadt.

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„Schafe, Monster und Mäuse“ – auch in den Songtexten ein Berliner Album von Element of Crime. Man schlendert den Kudamm entlang. Man sitzt allein im Prinzenbad. Oder ist mit dabei auf der Party am Schlesischen Tor.

Sven Regener: Stimmt. Wir sind zwar nicht die, die ein Album „Berlin“ nennen. Aber viele Songs sind schon hier verortet. Das gab es bei uns auch früher, aber nicht in der Häufung. Dem liegt aber kein Konzept zu Grunde, deswegen wollten wir es nicht „Berlin“ nennen, so wie bei Lou Reed und seinem Album „New York“. Aber bei diesem Album wird sehr deutlich, woher die Band kommt.

Die Orte, die benannt werden, liegen vor allem im Westen Berlins, Kudamm, Kreuzberg.

Jakob Ilja: Nein, es gibt auch Orte aus dem alten Ost-Berlin, zum Beispiel der Prater im Prenzlauer Berg.

Regener: Oft hat das einfach mit dem Klang zu tun. Halensee (Regener dehnt das Wort, wiederholt es, macht es immer länger, wiederholt es, während Jakob Ilja anfängt, mit dem „g“ in „Müggelsee“ zu spielen). „Auch im Halensee wohnt ein Meer, das will raus.“ Man kann sagen: „Auch im Werdersee lebt ein Meer, das will raus.“ Klingt aber nicht so. Wenn der Halensee in Ost-Berlin wäre, dann hätten wir den genauso genommen.

Es gibt diese tollen erfundenen U- Bahn-Karten von London und Berlin, wo die S- und U-Bahn-Stationen verballhornt werden.

Regener: So haben die Dinge ja oft auch ihren Namen bekommen, indem sie verballhornt wurden. Warum heißt der Wannsee Wannsee? Ich weiß es nicht, aber wenn man dem hinterherginge, würde man sicher auch eine interessante Geschichte finden. Warum heißt die Krumme Lanke so, ich bin mir sicher, da steckt was Lustiges dahinter.

Ilja: Oder warum haben die Berliner aus Kurfürstendamm Kudamm gemacht?

Regener: Da spielt das Zweisilbige eine Rolle. Tim wird zu Timmy, Gisela wird zu Gila. Es gibt einen Zug zu Zweisilbigem bei Benennungen. Maximilian wird Maxi.

Ilja: Vielleicht auch, weil die Leute einfach keine Zeit haben.

Regener: George Orwell folgend könnte man auch die Erklärung geben, dass solche Abkürzungen dazu da sind, die Dinge ihres eigentlichen Sinnes zu berauben. Wer hat noch Lust auf den Kurfürsten? Also Kudamm.

Jungfernstieg wurde aber nie Justieg. Und Kurfürstenstrasse nie Kustrasse.

Regener: Weil das eine bescheuert klingt. Und das andere außerdem drei Silben hat.

Auf dem Album spazieren Sie „am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang den Kurfürstendamm entlang“. Ein guter Ort? Oder weil es schön klingt?

Regener: Der Kurfürstendamm ist doch eine Welt, die dauernd untergeht. Das wird seit ewigen Zeiten immer wieder prophezeit, „Friedrichstraße wird vom Kudamm übernommen“ und so. Und der Kurfürstendamm ist ja auch in weiten Teilen so eine Trash-Meile, aber in anderen Teilen auch sehr glamourmäßig unterwegs. Er war immer beides. Eine Straße, die auf ihrer Strecke mehrfach das Gesicht ändert, ist doch spannend. Außerdem: „Weltuntergang“ und „Kurfürstendamm“ ist zwar kein Reim erster Ordnung, aber phonetisch relativ nah beieinander. Das kann man in einem Song gut verwenden. Ich bin eh für diese sekundierenden Reime gut zu haben, weil die nicht so reinklotzen und alles so endgültig machen, und weil sie leichter sind. Ansonsten ist dieses „Und dann geh ich noch mal den Kurfürstendamm entlang“ natürlich auch ein kleiner Verweis auf eine Liedzeile von Insterburg & Co: „Und dann gehen wir noch mal um die Krumme Lanke herum“.

Sie kennen Insterburg & Co noch?

Ilja: Das gehört doch hier zur Grundausstattung.Regener: Die allererste LP, die ich mir mit zwölf gekauft habe, war „Sketch Up 2“ von Insterburg & Co.

„Ich liebte ein Mädchen im Wedding ...“

Ilja: „Die wollte immer nur Petting!“ Klar. Man kann sich das so vorstellen, dass in den frühen 70er-Jahren, unter anderem mit Ilja Richters Disco, viele unterschiedliche Musiken gleichzeitig präsent waren.

Regener: Ich fand immer, dass die Ärzte die legitimen Nachfolger von Insterburg & Co waren. Die Art, so Songs zu schreiben. Ich weiß aber nicht, ob die das gerne hören, ich will damit auch keine Wertung verbinden. Aber da gab es dieses ganz Blödelige, was damals ein großes Ding war, Gebrüder Blattschuss mit „Kreuzberger Nächte sind lang“. Ulrich Roski, Schobert & Black. Das war eine große Zeit, und sie hat mehr für die Popmusik gebracht, als man denkt.

Ilja: Auch bei Grobschnitt findest du diese Sachen wieder.

Regener: Grobschnitt hatten früher immer ein Weihnachtskonzert im Quartier Latin. Das war damals die uncoolste Band.

Also, wir konstatieren einen Berliner Humor, der sich seit Insterburg & Co. über die ganze Republik verbreitet hat.

Regener: Berlin hat da sicher eine ganz große Rolle gespielt. Aber die Dinge kommen auch immer von überall, es gibt da keine Begrenzung.

Hannes Wader hätte in jener Zeit ohne Berlin wahrscheinlich auch nicht mit „Ari auf Safari“ gedichtet.

Regener: Die frühen 70er-Jahre hatten ja so eine Mischung aus Grimmigkeit, Gruseligkeit, aber auch Leichtigkeit, und die zeigt sich in Minigolf, Dixieland Frühschoppen, und eben den Blödelbarden: Dafür hatte ich immer eine Schwäche. Das heißt ja nicht, dass man das selber machen muss. Aber ist doch eine tolle Leistung, wenn Ulrich Roski da total sinnfrei daher blödelt. Im Grunde genommen begann der große Nimbus von Kreuzberg mit den Gebrüdern Blattschuss und „Kreuzberger Nächte sind lang“.

Jetzt fallen einem sofort diese Insterburg-Reime wieder ein: „Es weht ein Wind in Leningrad, der pustet kalt. Wer da nicht einen Mantel trägt, der hustet bald.“

Regener: Diese Blödelei ist ein wichtiges kulturelles Mittel der Distanz. Es geht in der Kunst sowieso nicht darum, Sinn zu stiften. Und die Berliner haben da traditionell was drauf. Mir ist das auch alles nur wieder eingefallen eben wegen der Krummen Lanke. Und unserem Kudamm-Spaziergang auf der Platte. Der Kudamm hat so was Trashiges. Allein wenn man das Wort hört und daran denkt, wie am Ende der Straße Richtung Halensee alles so ausfranst: Carwash, Gebrauchtwagenhändler und Baumärkte. Dann gibt es vorne den Touristenteil, und den Mittelteil mit den Prachtgeschäften.

Jakob Ilja, Sie sind der Quoten-Berliner in der Band. Müssen Sie den zugezogenen Sven mal korrigieren, wenn er über Berlin reflektiert, und ihm erklären, wenn es historisch hapert?

Ilja: Nein. Aber als geborener und hier aufgewachsener Berliner ist meine Beziehung zur Stadt auch durch die Kindheit geprägt. Ich habe etwas Distanz zu Berlin gehabt, als ich als 17-Jähriger sechs Jahre im Ausland war, und musste mich danach plötzlich, wie alle Leute, die frisch nach Berlin kommen, erst mal neu orientieren. Da habe ich etwas erlebt, was ich bislang nicht wahrgenommen hatte – den Berliner Winter. Das kannte ich so nicht, obwohl ich hier aufgewachsen bin. Das ist ein echtes Phänomen. Wer den durchhält, ist dann wohl auch angekommen. Ansonsten, der Begriff des Berliners ist dehnbar – jemand, der lange genug da ist, hat seinen Geburtsort vielleicht irgendwo anders, aber irgendwann ist er dann vielleicht auch Berliner. So oder so, wer kommt, der kommt, die Stadt ist da nicht wählerisch. Und wer wieder geht, geht wieder. Seit gut hundert Jahren ist es nun mal so, dass Leute von außerhalb gekommen sind, und wenn sie geblieben sind, wurden ihre Kinder Berliner und Berlinerinnen. Was Musik angeht, kenne ich ein paar Berliner Künstler in meinem Umkreis, aber wie in unserer Band sind das wenige.

Das Berliner Künstlerleben ist ein Zugezogenes.

Regener: Ein großer Teil der Berliner Bevölkerung generell ist zugezogen. Weil viele aus Berlin auch mal weggezogen sind. West-Deutschland, wo ich groß geworden bin, war ja auch gesteckt voll mit West-Berlinern. Die ganzen Freaks, Hippies und Punks, die dann Ende der 70er in die andere Richtung nach Berlin gezogen sind, haben die Stadt dann auch vor einer totalen Überalterung gerettet. Zu der Zeit wurden noch Handwerker für Berlin angeworben, weil es hier keine mehr gab. Man bekam die Berlinzulage. Ich weiß noch, wie in Bremen vor dem Hauptbahnhof so ein Berliner Doppeldeckerbus stand. Als Werbemittel: Komm nach Berlin, da kannst du Geld verdienen! Was ja auch stimmte. Handwerker waren die Könige in West-Berlin. Es war eine sterbende Stadt, und da kamen diese Freaks und haben die Stadt wieder verjüngt. Waren zwar keine Handwerker, aber was soll’s.

Ilja: Und Berlin hatte keine Sperrstunde.

Regener: Moment, das hatten Hamburg und Bremen auch nicht.

Ilja: Wahrscheinlich weil sie Hafenstädte waren. Aber Berlin hat damit geworben und hat die Leute mit diesem Angebot angezogen. Wehrdienstverweigerer kamen natürlich auch hierher.

Was Berliner Identität angeht – mein Hausarzt kam mit sechs Jahren aus Kabul nach Ost-Berlin, mit 14 ist er nach West-Berlin. Und wenn der sich heute einem frisch zugezogenen Düsseldorfer wegen seiner dunkleren Hautfarbe erklären muss, ist das komisch. Man sollte eine gewisse Probezeit erst mal durchlaufen.

Regener: Jemand blöd zu kommen wegen dunkler Hautfarbe ist immer falsch, egal, ob der aus Düsseldorf kommt, das ist immer Quatsch. Auch bei jemand, der aus Pakistan kommt und erst ein halbes Jahr hier ist, wäre das falsch. Ich finde nicht, dass man durch lange Verweildauer besondere Rechte erworben hat. Ich komme aus Bremen, da gibt es sogar den Begriff Tagebaren, das sind Menschen, deren Eltern wie Großeltern in Bremen geboren sind. In Berlin kannst du so jemanden wahrscheinlich nur einmal unter 10.000 finden. (schaut den zum Wort ansetzenden Jakob Ilja an) ... bist du sicher, dass deine Großeltern alle hier geboren sind?

Ilja: Nein, aber meine Urgroßeltern mütterlicherseits kamen aus dem Umland. Und mein Großvater ist Russe gewesen, der 1918 nach Berlin emigrieren musste. Das erzählt natürlich etwas darüber, wer alles Berliner werden kann. Es geht ja auch um das Freiheitsversprechen einer großen Stadt. Eine Zugehörigkeit wird halt nicht wie mit einem Beipackzettel entschieden, nach dem Motto „Das musst du alles ankreuzen, dann gehörst du dazu!“

Regener: Genau, weil die Idee hinter diesem Begriff falsch ist. Wie kann ich mir darauf ein Ei backen, dass meine Großeltern aus Bremen kommen? Deswegen kann man damit mal aufhören. Ich kenne diese Klage von Berlinern, und sie nervt mich: „Man trifft in der Stadt kaum noch Berliner!“ Was wollen die denn? Dann sollen sie da hinziehen, wo die richtigen Berliner hingegangen sind, vielleicht nach Düsseldorf, vielleicht sind ja da die richtigen Berliner.

Sven Regener kann sich mit seinen Texten mit der Stadt verweben. Können Sie einen Berlinbezug mit einem Gitarrenriff herstellen?

Ilja: Direkt nicht. Natürlich könnte ich einen Bezug herstellen über diese gefühlten acht Monate Winter hier. Das hat ohne Fragen einen Einfluss darauf, wie man sich fühlt. Aber das hat auch was Plumpes. Der eigene musikalische Ausdruck entsteht aus so vielen Aspekten. Er bleibt ein Mysterium, und ich will auch gar nicht wissen, woher die Sachen kommen. Ich genieße den Umstand, dass ich es nicht weiß, woher die Ideen kommen.

Regener: Auf Element of Crime bezogen, wenn man Richard Pappik, Jakob Ilja und mich als die drei nimmt, die immer Element of Crime gemacht haben, dann kann man schon sagen, dass der Sound, den wir haben, viel mit Berlin zu tun hat. Weil wir aus Bands kamen, die in West-Berlin stattfanden. Kultureller Einfluss und so weiter. Das West-Berlin der 80er und der damit verbundene Postpunk-Sound spielen eine ganz große Rolle bei uns. Wie die Band sich entwickelt hat, ist ohne das nicht zu erklären. Aber wie immer in der Musik, weil das so eine abstrakte Kunst ist, kann man nicht den Finger drauf legen und sagen: Dieser oder jener Gitarrengriff ist es.

Kurzer Geschichtssprung zurück: 70 Jahre ist die Luftbrücke her, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg arbeiteten in dieser Stadt Deutsche und Amerikaner zusammen, um diese Stadt am Leben zu erhalten.

Regener: Gut, war vor unserer Zeit. Aber klar, Berliner Geschichte ist beeindruckend im Guten wie im Bösen. Man könnte ewig drüber reden. Ich lebe seit 1982 hier, Mauerfall, Sachen, wo man einfach geflasht war. Aber auch vorher und danach, es war immer gut hier zu leben, weil hier immer Sachen passiert sind, auch in den 30er-Jahren.

Gibt es Berliner Gerüche?

Ilja: Kohle.

Regener: Ja, die Braunkohlefeuerung der Kachelöfen in den 80ern. Es gibt immer mal auch heute noch Wohnungen, die nicht renoviert wurden, da geht man so vorbei, da geht dann ein Windstoß runter und da ist man sofort wieder dabei. Und in Ost-Berlin natürlich das Zweitaktgemisch. Das war im ganzen Osten, der Geruch hat die Kohle sogar noch überlagert. So wie die Straßenlaternen dort Orange war und bei uns weiß, weil wir die Gaslaternen noch hatten und haben, und in Ostberlin gab es eben diese Natriumdampflampen.

Gibt es Orte, die wehtun in ihrer Veränderung?

Ilja: Da hätte man Dauerschmerzen. Städte verändern sich, Leben verändert sich. Als ich jünger war, ging es einer älteren Generation genauso. Nur war ich zu jung, um das wahrzunehmen. Jetzt geht es eben andersrum. Das muss man akzeptieren. Manches gefällt einem, anderes nicht. Was interessant ist: Es gibt immer noch Orte, die mich wehmütig stimmen, wie etwa der Bahnhof Zoo. Da erinnere ich mich an Dampfloks und Kinderverschickung. Das ist wie eine eigene Welt.

Regener: Bei mir ist das Prägende zuerst eben Bremen. Weil die ersten 20 Lebensjahre einfach unheimlich prägend sind. Ich bin kein Berliner. Ich bin Bremer, der in Berlin lebt. Und zwar schon lange und freiwillig und gerne. Aber die ersten 20 Jahre prägen einen eben, auch sprachlich. Das kriegst du nicht mehr heraus. Was wehtut, wenn du siehst, das Einkaufszentrum „Berliner Freiheit“ ist weg, da ist jetzt so eine Shopping Mall. Aber die Leute stehen drauf, also was soll’s? Hier in Berlin wurden vor allem Lücken gefüllt, alle Brachen verschwinden. Für das Cover unseres Albums „Weißes Papier“ suchten wir einen großen, leeren Platz, auf den wir den Wohnwagen stellen konnten. Da sind wir zum Potsdamer Platz gefahren. Mittendrin, da war nichts.

In den Texten des neuen Albums geht es immer wieder um U-Bahnen und S- Bahnen. Fahren Sie U-Bahn?

Ilja: Straßenbahn, S-Bahn, Bus, selbst das BVG-Schiff.

Regener: Ich glaube, die West-Berliner haben einen großen Fehler gemacht, als sie die Straßenbahn abgeschafft haben.

Wir kommen alle ins Alter. Wäre es eine Alternative, dann aus Berlin wegzuziehen? Aufs Land?

Regener: Nein, sonst wären alle 60-Jährigen dann irgendwann weg. Außerdem, als alter Mensch ist man gut beraten, in der Großstadt zu bleiben. Man kann fußläufig den Arzt erreichen, die Apotheke. Das ist ein Problem auf dem Land. Wenn du da draußen wohnst und nicht mehr Auto fahren kannst. Das würde ich mir gut überlegen.

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