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13th of November 2018

Kino



Verkäufer packt aus: So läuft es bei „Bares für Rares” wirklich ab!

Seit 2013 rennt die Trödelshow „Bares für Rares“ von einem Erfolg zum nächsten. Der beliebte TV-Hit des Fernsehkochs Horst Lichter ist mittlerweile eine der beliebtesten Sendungen im deutschen Fernsehen. Da wundert es kaum, dass viele Fans einen Einblick hinter die Kulissen erhaschen möchten. Ein Verkäufer tut ihnen und uns nun den Gefallen. 

Merke: Der Silberpreis wird doch nicht so spontan bestimmt. © ZDF

Wer mag, kann beim ZDF oder dem Ableger ZDF Neo täglich beobachten, wie Otto-Normalverbraucher ihre Kellerfunde zu Barem machen. Zumindest, wenn die Experten von den vermeintlichen Schätzchen überzeugt sind und Horst Lichter die Händlerkarte zückt. Dann geht es in „Bares für Rares“ ans Feilschen in den Händlerraum. Dass dies alles bisweilen anders abläuft, als vor dem Fernsehbildschirm suggeriert, enthüllt nun ein Verkäufer namens Christian Jüttner. Den Kollegen der Allgemeinen Zeitung gewährte der Rentner aus Hallgarten einen Einblick in den Ablauf der Sendung.

Eines Tages bot Händler Walter Lehnertz, besser bekannt als „80-Euro-Waldi“ an, Antiquitäten in Bad Kreuznach zu bewerten. Christian Jüttner nahm das Angebot wahr und zeigte dem Händler seinen Schatz, ein silbernes Kaffee- und Tee-Set. Der zeigte sich angetan und schlug vor, dass Christian Jüttner seine Ware in der TV-Show anbieten sollte. Damit begann seine Reise zu „Bares für Rares“.

Zunächst musste der Rentner einen Fragebogen zu seiner Ware ausfüllen, dann Fotos einschicken. Dies dient einer ersten Bewertung, denn so spontan wie es im Fernsehen nahegelegt wird, ist die Angelegenheit nicht. Die Experten kennen die Verkaufsobjekte bereits, bevor sie vor laufender Kamera ihre Bewertung abgeben. Dort wird zwar ein anderer Eindruck vermittelt, doch in Wahrheit brauchen Albert Maier und Co. länger als ein paar Minuten, um ihre Expertise abzugeben.

Bilderstrecke starten (5 Bilder)

Fast gescheitert: So wurde Horst Lichter Moderator bei „Bares für Rares“ Horst Lichter hat nur wenig Zeit für die Kandidaten

Insgesamt dauert es vier Stunden, bis Christian Jüttner seine Ware verkauft bekommt. Was im Fernsehen in einem fünf bis zehn Minuten langem Beitrag abgehandelt wird, ist im echten Leben also eine durchaus längere Angelegenheit. Noch länger dauerte es, bis Christian Jüttner vom ZDF überhaupt eingeladen wurde, sein Kaffee- und Tee-Set zu verkaufen. Zwischen der Einsendung der Bilder und dem Tag der TV-Aufzeichnung vergeht ein halbes Jahr. Dann reist er nach Pulheim und wird auf Kosten des ZDF in einem Hotel untergebracht.

Am Tag selbst geht es morgens um acht Uhr los. Albert Meier schätzt den Wert auf 1000 Euro, Horst Lichter zückt die Händlerkarte und verschwindet sofort zum nächsten Verkäufer. Auch der Experte verweilt nicht lange an seinem Platz. Danach wird Christian Jüttner noch in verschiedenen Posen gefilmt und muss warten, bevor es zu den Händlern geht. Dort läuft es gut, für 850 Euro erhält Händler Daniel den Zuschlag. Insgesamt sei es ein interessanter Tag gewesen, resümiert Christian Jüttner, auch wenn er sich sicher den einen oder anderen Moment anders vorgestellt hat.

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