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20th of October 2018

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Sex-Kolumne: So werden Sie zum Sexting-Champion

Es war ein guter Sommer: Partys unter freiem Himmel, Wochenenden am See. Durch die Hitze entschleunigt und den Duft von Sonnenmilch auf erhitzten Sommerbodys in der Nase, fiel selbst mir, dem größten Anmach-Blödi von Berlin, das Flirten leicht. Das Problem: Mein Sommer-Crush war nur zu Gast in Berlin. Dass das mit uns nicht die große Liebe sein würde, war schnell klar, dafür war es Geilheit auf den ersten Blick. Und jetzt, da ich wieder allein bin? Sexten wir. Der Begriff „Sexting“ kommt von „Sex“ und „Texting“ und bezeichnet also Chat-Dialoge aus Bild- und Textnachrichten, die – zumindest mit dem richtigen Menschen – heißer als jeder versaute Achtminüter auf Pornhub sind. Besonders jetzt, da der Sommer sich ausgeklinkt hat und wir die ein oder andere Urlaubsaffäre noch ein wenig länger genießen wollen, ist Sexting genau das Richtige. Hier fünf Tipps für Einsteiger und für alle, die ihr Sexting-Game optimieren möchten.

1. Invite only!

Verschicken Sie niemals eine Sex-Nachricht oder gar ein Dick Pic an eine Frau, die Ihnen nicht eindeutig ihr Go signalisiert hat. Wer mir bei Instagram unanständige Offerten unterbreitet, wird erst gemeldet und dann öffentlich geroastet. Selbst schuld. Sexten Sie ausschließlich dann los, wenn Sie Ihren Spielpartner entweder kennen und einschätzen können oder dieser Interesse signalisiert („Hey du, ich liege noch immer nackt im Bett … du solltest jetzt hier sein!“).

2. Das Timing

Idealer Starter: „Was treibst du so?“ So können Sie a) die Sexting-Bereitschaft Ihres Chat-Partners herausfinden und b) Ihre nächsten Schritte vorbereiten. Gestehen Sie Ihre Sehnsucht. Reagiert Ihr Gegenüber darauf flirty, schreiben Sie, was Sie jetzt machen würden. Aber bleiben Sie noch cool. Lassen Sie sich Zeit mit den ganz harten Sexting-Geschützen. Bonus-Tipp, wenn Sie gute Nerven haben: Schreiben Sie dem Objekt Ihrer Begierde mittendrin „Send Nudes“ und warten Sie ab, was passiert. Kann sich lohnen, kann nach hinten losgehen.

3. Was sag ich nur?

Sexting ist nicht Dirty Talk. Es ist eher wie Telefonsex. Beschreiben Sie so detailliert wie möglich, was Sie tun würden, wäre Ihr Chat-Partner in diesem Moment bei Ihnen. Raffiniert sind kleine Challenges: „Mach ein Bild von deinem Po“ oder „Zeig mir, wie du …“ Übrigens sollten Sie verbal nur so weit gehen, wie es sich für Sie gut anfühlt. Wenn Ihnen derbes Vokabular nicht liegt, dann verstellen Sie sich auch nicht.

4. Details statt all-inclusive

Was Fotos angeht: Halten Sie es so lange wie möglich spannend! Sie im Bett mit nacktem Oberkörper. Oder am Strand mit nassen Haaren und glitzernden Wassertropfen auf der Brust. Oder doch eine Aufnahme vom Bauchnabel abwärts – ziehen Sie Ihre Boxershorts gaaanz tief runter, bis kurz vor der Schamgrenze.

5. Dick Pics

Wenn Ihr Sexting-Partner Sie um ein Penisbild bittet und Sie Lust darauf haben: Go for it! Wichtig: kein Blitzlicht! Das macht jeden Penis krank und fahl. Wahre Wunder bewirken Bildbearbeitungs-Apps wie „VSCO“ oder die derzeit so angesagte App „Huji“, die warme 90s-Analog-Ästhetik zaubert. Bonus-Tipp 1: Immer von unten fotografieren, die Perspektive bewirkt Wunder. Bonus-Tipp 2: Vorsicht bei Bildmaterial, das sie durchs Netz schicken: Genital und Gesicht nie zusammen auf einem Foto!

Mimi Erhardt ist Sex-Kolumnistin für GQ und GQ.de.  Hier erfahren Sie mehr über die Autorin.

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