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20th of October 2018

Deutschland



Skandal an Grundschule: Lehrerin soll Drittklässler gewürgt haben

Würgen und an den Haaren ziehen: Misshandlungen dieser Art werden derzeit einer Lehrerin im westfälischen Steinfurt vorgeworfen. Scheinbar jahrelang habe sie die Kinder schlecht behandelt und sie zum Schweigen gebracht. 

Borghorst – Es sind schwere Vorwürfe, die gegen die Frau erhoben werden: An der westfälischen Heinrich-Neuy-Grundschule hat eine Lehrerin die ihr anvertrauten Kinder über Jahre misshandelt. So zumindest geht es aus einem Brief der Elternschaft hervor, wie msl24.de* berichtet. 

Aus ihm geht auch hervor, dass die schrecklichen Taten der Lehrerin erst vor kurzem ans Licht gekommen sind. Lange Zeit haben die Kinder geschwiegen: Die Erzieherin hätte ihnen verboten, mit den Eltern über die Vorfälle zu sprechen. Doch nun kam die Sache scheinbar ans Licht. 

Würgen und an den Haaren ziehen: Eltern informieren Behörden

„Bei mir standen Mütter mit Tränen in den Augen vor der Tür“, berichtet Elternvertreter Jochen Grondmann gegenüber der WN. Denn die Kinder haben plötzlich doch erzählt, was die Lehrerin ihnen antun würde. Warum sie nun den Mut fanden, über die vorgeworfenen Misshandlungen zu sprechen, ist nicht bekannt.  

Die alarmierten Eltern zögerten nicht lange: Sie verfassten einen Brief mit detaillierten Vorfällen: "Wir erhielten Mitteilungen darüber, dass ein Schüler am Hals gewürgt wurde und andere Schüler zum Teil an den Haaren gezogen wurden", heißt es in dem Schreiben. Das schickten die Elternvertreter einer dritten Grundschulklasse am Montag (8. Oktober) an das Jugendamt der Stadt, die Schulaufsicht des Kreises, die Leiterin der Schule sowie die Bürgermeisterin der Stadt. Alle Institutionen bestätigten gegenüber msl24.de*, dass sie den Brief erhalten haben. Zu dem Inhalt sowie der weiteren Vorgehensweise wollte sich allerdings niemand äußern. 

Offenen Fragen: Wie viele Kinder wurden misshandelt?

Doch mit dem Brief kam der Stein erst ins Rollen: Der Vorfall ging durch die lokalen Medien und bald schaltete sich die Bezirksregierung Münster ein. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Sachverhalt aufzuklären", versichert Pressesprecher Andreas Winnemöller. Mehr könne er dazu aber nicht sagen. 

So ist weder klar, wie viele Kinder misshandelt worden sein sollen, noch über welchen Zeitraum. Auch Details über die Taten sind nicht bekannt. Denn sowohl die Kinder als auch die Lehrerin müssten laut Bezirksregierung geschützt werden. Fest steht aber, dass auch die Staatsanwaltschaft mittlerweile Anzeige gestellt und die Ermittlungen aufgenommen hat. 

Kinder misshandelt? Wohl nicht der erste Vorfall

Denn noch sei nicht geklärt, ob die Vorwürfe auch wirklich stimmen. Diese Woche jedenfalls wurde die Lehrerin vom Unterricht freigestellt. "Sie wurde aber nicht suspendiert, denn das käme einer Vorverurteilung gleich", erklärt Winnemöller. Die Regelung sollten den Eltern entgegen kommen, denn die drohten in ihrem Brief mit einem Schulstreik, sollte die Lehrerin weiter unterrichten. 

Denn angeblich hat es bereits vor einiger Zeit schon Beschwerden von Eltern über die betreffende Lehrerin gegeben, so berichten die WN. Auch damals soll die Erzieherin die Kinder misshandelt haben. Die Folge: Sie wurde in eine andere Klasse versetzt. 

Einen ähnlichen Fall gab es vor wenigen Wochen auch in einer Kita im münsterländischen Ibbenbüren, wie msl24.de* berichtete. Dort hatten Erzieherinnen die Kinder angeschrien und teilweise geschlagen.

Aufruhr gab es zuletzt auch im westfälischen Borken. Ein Refrendar wurde an einer Schule nicht angenommen, weil er sich als schwul outete. Daraufhin reagierten die Schüler des Gymnasiums mit einer besonderen Aktion.

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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