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24th of January 2018

Technologie



WhatsApp: Massive Sicherheitslücke! Nutzerdaten in Gefahr

WhatsApp-Sicherheitslücke bei Gruppenchats entdeckt. Bild: dpa

WhatsApp hat eine große Sicherheitslücke, wie Forscher der Ruhr-Universität Bochum herausgefunden haben. Der Fehler liege in der Verschlüsselung von Gruppenchats. Dadurch könnten Gruppenchats leicht überwacht oder angegriffen werden.

WhatsApp schneidet bei Test schlechter ab als Konkurrenten Signal und Threema

Denn durch die Sicherheitslücke können sich auch WhatsApp-Nutzer in Gruppenchats einloggen, die eigentlich gar nicht eingeladen wurden. Nachrichten können somit von Dritten mitgelesen werden. Doch auch die Veränderung von Nachrichten sei möglich, schreibt "chip.de". Die Sicherheitslücke sei von den Forschern bei einer Untersuchung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp, Signal und Threema entdeckt worden. WhatsApp habe bei der Untersuchung am schlechtesten abgeschnitten.

Zugriff auf Gruppenchats über zentralen Server von WhatsApp möglich

WhatsApp-Nutzer können sich jedoch insofern in Sicherheit wiegen, als dass der Zugriff zu dem zentralen WhatsApp-Server kaum möglich ist. Jedoch könnte WhatsApp selbst Zugriff auf die Chats nehmen, oder, im schlimmsten Fall, Dritten wie zum Beispiel staatlichen Stellen Zugriff auf die Online-Gespräche gewähren.

Warnung bei kleinen Gruppenchats durch Hinweis-Fenster

Der Angriff würde dadurch möglich werden, da die Gruppenteilnehmer vom Server zentral verwaltet würden. Daher kann von dort aus jeder x-beliebige Teilnehmer zu einem Gruppenchat hinzugefügt werden. Aber: Sobald ein neuer Nutzer den Chat betritt, ploppt für die anderen Chat-Teilnehmer ein Hinweis-Fenster auf. Jedoch: Haben die Angreifer Zugriff auf den Server, könnten Nachrichten blockiert oder abgefangen werden.

Keine Chance für Hacker - Signal fragt zusätzliche Gruppen-ID ab

Die Forscher sehen vor allem Bedenken darin, dass bei WhatsApp die Kontrolle über die Gruppenchat-Teilnehmer auf einem Server liegt. Bei Signal sei dies beispielsweise besser gelöst. Dort brauche man nicht nur Kontrolle über den Server, sondern zusätzlich die Gruppen-ID des Chats, welche geheim ist. Diese ID lasse sich nicht ohne aktiven Kontakt zu den Gruppenmitgliedern herausfinden.

Lesen Sie auch: DARUM sollten Sie niemals die WhatsApp-Kamera benutzen.

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gea/loc/news.de

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