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18th of July 2018

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140 Millionen Euro Umsatz: Die Eintracht wird immer größer

Frankfurt - Oliver Frankenbach ist bei der Frankfurter Eintracht der „Mann des Geldes“. Der Finanzvorstand hat am Donnerstag beim Rückblick auf die letzte Saison rundherum positive Zahlen und Fakten genannt und ein weiteres Wachstum kurz- wie langfristig vorhergesagt. Von Peppi Schmitt

Beim immer bescheiden daherkommenden Frankenbach hört sich das so an: „Die Eintracht Fußball AG ist wirtschaftlich solide aufgestellt.“ Die nackten Zahlen hören sich beeindruckender an. In der Saison 2013/14 betrug der Umsatz noch 99,5 Millionen Euro, in der vergangenen Saison ist er auf 140 Millionen Euro gestiegen. Das Eigenkapital haben die Frankfurter von 11,8 Millionen Euro auf aktuell 29,1 Millionen Euro gesteigert. Einhergegangen damit sind höhere Ausgaben auf dem Transfermarkt. Für die Saison 2013/14 hatte die Eintracht Ablösesummen inklusive Beraterhonorare in Höhe von 8,8 Millionen Euro bezahlt, im letzten Sommer waren es 29,7.

In einer ganz ähnlichen Höhe wird sich das Transfervolumen in diesem Sommer bewegen, es sei denn durch den Verkauf von Ante Rebic, der ja am Sonntag die Chance hat, mit Kroatien Weltmeister zu werden, würde eine neue Spirale von Einnahme und Ausgabe in Gang gesetzt. „Wir bewegen uns mit den Investitionen im mittleren Bereich der Liga, so zwischen Platz acht und zwölf“, sagt Frankenbach.

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In der abgelaufenen Saison hat die Eintracht große Sprünge gemacht, vor allem durch den Pokalsieg und die damit feststehende Teilnahme an der Europa-League (EL). Der Triumph von Berlin hat den Frankfurter einen Pokal-Umsatz von 14,5 Millionen Euro beschert, nach Abzug aller Kosten wie zum Beispiel Prämien, bleibt ungefähr die Hälfte der Summe als Gewinn übrig. Mit ähnlichen Zahlen können die Frankfurter in der kommenden EL planen.

Das Geldverdienen steht auf fünf Säulen. Am meisten gibt es aus dem TV-Topf. 53,9 Prozent machen diese Einnahmen aus. „Wir sind sicher ein Aufsteiger der Saison“, sagt Frankenbach. Die Eintracht hat mit dem 1.FC Köln, Mainz 05, dem VfL Wolfsburg und dem FC Augsburg vier Konkurrenten in der sogenannten TV-Tabelle überholt und damit rund zehn Millionen Euro mehr eingenommen. Knapp 37,8 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen auf die Vermarktung. „Wir sind völlig ausvermarktet“, hat Frankenbach dafür eine neue Wortschöpfung geprägt, „wir haben nichts mehr, was wir noch verkaufen können.“

20,1 Prozent des Umsatzes macht die Eintracht mit den Ticket-Einnahmen, 12,8 Prozent tragen die eingenommenen Ablösesummen bei. Der Rest fällt unter Merchandising (9,8 Prozent) und „Sonstiges“ (5,6 Prozent). Alles in allem: Die Eintracht steht wirtschaftlich so gut da, wie noch nie in ihrer langen Geschichte.

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Auch deshalb wird der Club nicht nur in Beine, sondern auch in Steine investieren. Die neue Geschäftsstelle mit integriertem Lizenzspielerbereich auf dem Gelände des ehemaligen Tennis-Stadions wird 30 bis 35 Millionen Euro verschlingen. Frankenbach nennt es „unser Leuchtturmprojekt“. Zudem wollen die Frankfurter sich mit rund 30 Millionen Euro am geplanten Ausbau der Arena beteiligen. „Das Stadion ist veraltet“, sagt Frankenbach. Nach Vorstellungen der Eintracht soll die Stadt die Kosten für die Vergrößerung von 51.500 auf ein Fassungsvermögen von 60.000 tragen, die Eintracht den nötigen digitalen Neubau, unter anderem wird ein neuer Video-Würfel nötig sein, in geschätzter Höhe von ebenfalls 30 Millionen Euro mit Partnern übernehmen.

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