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14th of November 2018

Technologie



Wie Microsoft aus dem Tiefschlaf fand

Nichts Geringeres als die Welt zu verändern. Das wollte Microsoft einst. Und genau das war für Satya Nadella Motivation genug, um 1992 bei dem US-Softwarekonzern anzuheuern. Im Lauf der Zeit vergaß Microsoft allerdings auf die wirksamste Waffe gegen den Wettbewerbsnachteil: Innovation. Sie wurde abgelöst von Bürokratie und internen Grabenkämpfen, schreibt Nadella in seinem im Vorjahr erschienenen Buch „Hit Refresh“.

Um in den Ring mit Apple, Google oder Amazon zu steigen, ist man zu Träge geworden. Produkte verkaufte Microsoft zwar, doch dem Unternehmen fehlte die große Vision. Mit Nadella sollte sich das grundlegend ändern. Dass der gebürtige Inder der erst dritte Vorstand in der Geschichte des Unternehmens wird, war zunächst gar nicht so klar. Als der langgediente Microsoft-Chef Steve Ballmer bekannt gab, den Konzern zu verlassen, machten Namen wie der des damaligen Ford-CEOs genauso die Runde, wie der des früheren Chefs von Skype. Es dauerte Monate, bis man sich schließlich einigte – und Nadella, den Spezialisten, Techie und Chef des Cloudgeschäfts zum Vorstandsvorsitzenden machte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.10.2018)

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