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19th of October 2018

Technologie



Facebook bringt erstes eigenes sprachgesteuertes Gerät auf den Markt

Schon länger stand im Raum, dass Facebook an einem ersten eigenen Device arbeitet. Jetzt ist es da. Mit Hilfe von Videotelefonie und Virtueller Realität (VR) sollen räumlich getrennte Personen sich nicht aus den Augen verlieren. Mit Portal und Portal+ können alle Facebook-Freunde angerufen werden, auch wenn sie das Gerät nicht zuhause haben. Dann soll es auf ihrem Handy oder dem PC klingeln.  Es ist ein Festnetzgerät des 21. Jahrhunderts, das Videotelefonie erlaubt, sofern der Nutzer Facebook in die eigenen vier Wände blicken lassen will.

Nur zwei Wochen nach einem weiteren Privatsphäreskandal mit mehr als 90 Millionen betroffenen Nutzern, startet Facebook den Verkauf eines Geräts, das mit einer Kamera und zwei Mikrofonen ausgestattet ist. Portal und Portal+ sind eine Kombination aus Bildschirm, Webcam und smartem Lautsprecher. Bei Facebook hat man sich für Amazons Assistenten Alexa entschieden. Sie verfolgen automatisch Personen im Blickfeld der Kamera und zoomen eigenständig auf deren Gesichter. 

"Wir werden persönliche Treffen niemals ersetzen und wir planen auch nicht, das zu tun", sagt Andrew Bosworth, Vizepräsident bei Facebook für Virtuelle (VR) und Erweiterte Realität (AR). Aber schon einen Teil der persönlichen Interaktion ins Virtuelle umzusetzen, sei bereits sehr wertvoll. Etwa, weil Kosten und Zeitaufwand für Reisen und Pendeln entfielen.

Portal und Portal+ unterscheiden sich in der Größe und der Bildschirmauflösung. Das kleinere Gerät hat ein 10.1 Zoll großes Display und bietet eine Auflösung von 1080 x 720 Pixel. Der Preis liegt bei 200 Dollar. Die größere Version wird mit 350 Dollar zu Buche schlagen und eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel auf 15,6 Zoll bieten. Bei dieser Version kann das Gerät zwischen Hoch- und Querformat wechseln. Im November soll der Verkauf in den USA starten. Wann die beiden Geräte auch in Europa erhältlich sein werden, ist noch unklar.

Jetzt kann die lauschende Wanze auch sehen

Seit der Einführung von smarten Lautsprechern wie Amazons Echo und Google Home kritisieren Datenschützer, dass diese ständig zuhören, um ihr Signalwort nicht zu verpassen. Private Gespräche landen auf den Servern von Amazon, Google und Co. Facebook betonte bei der Präsentation des Geräts, dass Daten direkt auf dem Portal gespeichert werden. Videos würden nicht zu Servern hochgeladen werden, um sie dort zu analysieren, berichtet Wired. Facebook werde nicht "zuhören, zusehen oder die Inhalte der Videogespräche speichern", erklärten Verantwortliche des Unternehmens gegenüber Wired während der Präsentation.

>>> Wired

(bagre)

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