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14th of November 2018

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Soldat rettet Welpen bei Explosion in Syrien, dann bewältigt Hund lange Reise

Bei Explosion: Soldat rettet Welpen in Syrien – dann legt der Hund fast 5000 Kilometer zurück

Der Soldat Sean Laidlaw aus Essex war in Syrien stationiert, als eine Explosion ein Gebäude zum Einsturz brachte. Mitten in den Trümmern entdeckte er einen Welpen, den er Barrie nannte. Doch um mit seinem Retter vereint sein zu können, musste der kleine Vierbeiner eine Reise von fast 5000 Kilometern zurücklegen.

Nachdem der in Syrien stationierte Sean Laidlaw Barrie aus den Trümmern eines zerbombten Gebäudes geholt hatte, sorgte er erst einmal dafür, dass die kleine Hündin Futter und Wasser bekam. Er brachte sie auch in eine sichere Zone, um sie vor weiteren Bomben zu schützen, wie „Metro“ berichtete.

Anfangs ließ sich der Hund nicht anfassen, doch nach und nach fasste er Vertrauen zu dem Soldaten aus Großbritannien und die beiden wurden unzertrennlich. Während der drei weiteren Monate, die Laidlaw in Syrien verbrachte, wich Barrie ihrem Retter nicht mehr von der Seite und wurde für den Soldaten eine große emotionale Stütze.

 Der Soldat musste Barrie in Syrien zurücklassen

Der Soldat stattete seinen vierbeinigen Kumpel mit einer schusssicheren Weste aus und bastelte ihm ein Spielzeug aus einer alten Jeans. „Im Camp lebte sie in meinem Zimmer, ich habe auf sie aufgepasst und war für sie verantwortlich“, so der Soldat gegenüber dem Nachrichtenportal.

Als Laidlaws Zeit in Syrien endete, freute er sich sehr auf zu Hause, war aber untröstlich, den Hund zurücklassen zu müssen. Er setzte sich mit der Organisation „War Paws“ im Irak in Kontakt, die darauf spezialisiert ist, Hunde aus Kriegsgebieten in ein neues Zuhause zu bringen. Eine Spendenaktion sollte helfen, Barrie nach Großbritannien zu überführen.

Barries Reise führte sie erst einmal in den Irak

Erst einmal kam Barrie jedoch in den Irak, wo sie von Mitarbeitern von „War Paws“ untersucht wurde. Von dort ging es für die Hündin weiter nach Jordanien, wo sie zwei Monate ausharren musste.

Es vergingen ganze sieben Monate, in denen Barrie eine Reise von insgesamt knapp 5000 Kilometern zurückgelegte. Dabei hatte sie fünf Länder durchquert und zwei Kriegsgebiete passiert, bis sie endlich wieder mit Laidlaw vereint sein konnte. Der Soldat flog nach Paris, um sie dort am Flughafen abzuholen.

Ein extrem emotionaler Moment

Laidlaw war aufgeregt und hatte Angst, dass Barrie nicht mehr die gleiche wäre. Was, wenn sie sich verändert hätte, ihn nicht mehr erkennen würde, oder zu traumatisiert wäre, um sich in einem neuen Daheim einleben zu können?

Doch als die beiden sich wiedersahen, beschrieb Laidlaw diesen Augenblick als den „glücklichsten Moment aller Zeiten“. Denn für den Soldaten ist klar: „Es mag so aussehen, als hätte ich ihr Leben gerettet, aber für mich fühlt es sich so an, als hätte sie meins gerettet.“

 "Ich würde um die ganze Welt reisen"

„Wenn man in einem Kriegsgebiet zurück ins Camp kommt, sitzt man alleine in seinem Zimmer. Einen Gefährten zu haben mit dem man spielen und trainieren kann, hat mich von all den Dingen abgelenkt, die ich da draußen sehen und tun musste“, sagte der Soldat dem Nachrichtenportal. „Barrie hat mir ein bisschen Normalität gegeben, die mich gerettet hat.“

Er ist überwältigt von all der Hilfe, die er von verschiedensten Menschen erfahren hat, um seine Hündin nach Essex zu bringen. „Es war pure Freude zu sehen, wie sie mich erkannt hat. Sie hatte sich gar nicht verändert und es war so großartig, meine Hündin wieder zu haben. Ich würde um die ganze Welt reisen, um Barrie bei mir zu haben“, so Laidlaw.

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