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22nd of January 2018

Kultur



TV-Kolumne "5 gegen Jauch": Nicht lustig, Herr Buschmann!

TV-Kolumne "5 gegen Jauch": Nicht lustig, Herr Buschmann! Die Rolle als Quiz-Moderator ist einfach nicht seine Danke für Ihre Bewertung! 0

Bei „5 gegen Jauch“ haben zwei Mal die fünf Gegner gewonnen, jetzt will Jauch mal wieder als Sieger vom Platz gehen. Ein Verlierer aber steht unabhängig von den Quizfragen schon jetzt fest: Moderator Frank Buschmann.

101,6 Zentimeter. So hoch muss der Tisch für internationale Wettkämpfe im Armwrestling sein. Camilla „Bonebreaker“ Kattström hält Händchen mit Frank „Buschi“ Buschmann, und schon Bruchteile einer Sekunde später hat sie ihn auf den 101,6 Zentimeter hohen Tisch gedrückt. 1:0 gegen Buschmann.

Eine Szene, die symptomatisch ist für diese Folge von „5 gegen Jauch“, denn: Obwohl Günther Jauch keinen Sieg mehr einfahren konnte, seit RTL die fünf Rate-Promis gegen fünf Normalos eingetauscht hat, kennt die runderneuerte Quizshow nur einen Verlierer: Buschi.

Zu hoch gepokert

Aus dem Off war er noch richtig gut: Mit dieser ganz besonderen Art Ekstase, die nur Sportkommentatoren zu eigen ist, begleitete er die meisten Action-Events aus der Stefan-Raab-Fabrik. Auch den Job vor der Kamera als Co-Kommentator von „Ninja Warrior Germany“ hat er souverän bewältigt. Doch frei nach dem „Peter-Prinzip“ aus der Wirtschaft ist er als Moderator von „5 gegen Jauch“ am anderen Ende seiner Talentskala angekommen.

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Oliver Pocher und Günther Jauch: Das war eine widerborstige Paarung, die Charme bekam durch die Oberlehrerhaftigkeit Jauchs und den kleinen Strolch Pocher. Frank Buschmann will auch als Antagonist zu Jauch auftreten – doch ohne Pochers „frech aufwärts“-Blickrichtung.

„Heiße Luft kann nur Jauch“

Also witzelt er, dass der Unterarm der Armwrestlerin Camilla dem Oberschenkel Jauchs entspricht, was die Profi-Sportlerin schon mal nicht lustig findet. „Heiße Luft kann nur Jauch“, sagt er später, als sie um die Wette Karten wegpusten. Die Grenze zwischen humorvoll und unverschämt ist schnell überschritten.

Auch in der dritten Folge seit Pochers Abgang hat Frank Buschmann leider noch nichts von seiner Hölzernheit abgelegt. Die Rolle als Quiz-Moderator ist einfach nicht seine, er lebt nur auf, wenn er bei den Joker-Spielen ein bisschen körperlich agieren kann. Den Rest spult er ab, ohne dass Spannung aufkommt, was ohnehin schwer ist bei einer Sendung, die gefühlt alle 15 Minuten von Werbepausen unterbrochen wird.

Spannung erst am Schluss

Immerhin: Zum Finale liegen die erspielten Summen bei 194.500 Euro (5) zu 194.000 Euro (Jauch), das ist schon mal eine enge Kiste. Und wie Krankenpfleger Sascha durch die Kategorie „Die 90er“ marschiert, ist sehenswert. Auch, wie Angela sich den Gleichstand zurückerkämpft, „das nenne ich mal einen Showdown“, sagt Buschmann zu Recht. Den dann aber doch schlussendlich Günther Jauch mit einer Fußball-Finalrunde für sich entscheidet.

„Herr Buschmann, auf unserem Verhältnis liegt kein Segen“, urteilt Jauch, weil Buschi ihn bei einer Frage zum längeren Überlegen zwingt und Jauch so von der eigentlich richtigen Lösung wieder abkommt. Aber auch generell möchte man Jauch bei diesem Urteil zustimmen. Und Richtung Sat.1 rufen: Oliver Pocher, kommen Sie zurück. Herr Jauch braucht Sie.

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