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23rd of January 2018

Wirtschaft



Energiewende Bis zu 15 Prozent der Nordsee für Windparks benötigt

Windenergie in Deutschland soll weiter ausgebaut werden. Dafür könnten bis zu 15 Prozent der deutschen Nordseefläche genutzt werden. Naturschützer warnen davor, das Meer in einen Industriepark umzuwandeln.

Offshore-Windpark "Nordsee 1" vor Spiekeroog

Offshore-Windpark "Nordsee 1" vor Spiekeroog

Donnerstag, 11.01.2018   18:07 Uhr

Schon jetzt liefern Windparks auf dem Meer zuverlässig und konstant Strom. Nun will die Branche Windenergie in Deutschland weiter ausbauen. Dafür könnten laut dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) etwa 10 bis 15 Prozent der deutschen Nordseefläche benötigt werden. Das BSH sei bei der Ausweisung von Flächen an die Vorgaben und Ausbauziele des Gesetzgebers gebunden, sagte Monika Breuch-Moritz, Präsidentin der Behörde.

Nach diesen Vorgaben sollen die Windkraftanlagen auf See bis zum Jahr 2030 über eine Leistung von rund 15 Gigawatt verfügen. Es gibt allerdings Bemühungen der Windkraftindustrie und der norddeutschen Politik, diese Ausbauziele zu erweitern.

Naturschutzverbände warnen davor, die Nordsee in einen Industriepark umzuwandeln. BSH-Präsidentin Breuch-Moritz weist die Bedenken zurück: "Ein großer Teil der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (ab 15 Kilometern Entfernung von der Küste) in der Nordsee steht unter Naturschutz oder dient der Schifffahrt."

Das BSH ist zuständig für die Raumordnung der Nordsee. Bisher wurde der Ausbau der Windenergie im Bundesfachplan Offshore festgelegt, künftig wird es einen Flächenentwicklungsplan für die Nordsee geben. Bei der Entwicklung des Planes könnten alle Verbände und Interessengruppen ihre Bedenken und Vorschläge einbringen, so Breuch-Moritz.

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