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18th of July 2018

Deutschland



In Berliner Park gefunden: Nach vier Monaten – Jogger im Koma ist identifiziert - WELT

Die Berliner Polizei hat viel unternommen, um die Identität des Mannes zu klären, der seit dem 13. März 2018 im Koma liegt. Zuletzt etwa rückten zehn Teams von Polizeischülern aus. Sie versuchten, mit Kopien des Schlüssels, den der Mann bei sich trug, die passende Wohnung zu finden. Vergeblich, die Schlüssel passten in keines der Schlösser, das sie ausprobierten.

Dennoch war es letztlich einer der beiden Schlüssel, die der unbekannte Jogger bei sich trug, der die Aufklärung brachte. Wie die Berliner Polizei mitteilte, hatte sich ein Nachbar des Mannes bei ihnen gemeldet, der über einen ähnlich aussehenden Schlüssel verfügt. Er gab den entscheidenden Tipp, und der führte zu einer Wohnung in der Brandenburgischen Straße in Berlin-Wilmersdorf. Dort passte der Schlüssel und dort lebte auch der Mann: Bei ihm handelt es sich laut Polizei um einen 74-jährigen alleinlebenden deutschen Mann mit iranischen Wurzeln.

Der 74-Jährige war beim Joggen im Volkspark Wilmersdorf zusammengebrochen und hatte sich bei dem Sturz den Kopf auf einem Stein aufgeschlagen. Er war schon bewusstlos, als ihn Passanten fanden und den Rettungswagen riefen. Seitdem liegt der Mann auf der Intensivstation der Charité. Nach seinem Unfall hatte ihn trotz mehrerer Aufrufe der Polizei niemand als vermisst gemeldet.

Nun entscheidet eine Betreuerin für ihn

„Wir freuen uns riesig, dass es jetzt geklappt hat“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei hatte im Internet mehrere Fotos veröffentlicht, um Hinweise zu dem Mann zu bekommen, darunter waren unter anderem seine Kleidung, mehrere Fotos des Mannes im Krankenbett und Bilder der beiden Schlüssel, die er bei sich trug.

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Auf den Schlüsseln waren Firmennamen eingestanzt, aber keine Sicherheitsnummern. Deshalb gab es auch keine registrierten Schlösser – und damit lange keine Spur zu einer Adresse.

Der Mann hat bereits eine vom Gericht bestellte Betreuerin. Sie wurde nun informiert und wird fortan über seine weitere Behandlung in der Charité mitentscheiden. Angehörige des Mannes sind nach wie vor nicht bekannt.

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