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20th of October 2018

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Umfrage zu Arbeitswegen Ab 40 Minuten nervt das Pendeln so richtig

Langes Pendeln kann anstrengen. Eine Umfrage zeigt nun, ab welcher Dauer der Arbeitsweg die Pendler stresst - und woran das Homeoffice scheitert.

A3 bei Regensburg: Ab 40 Minuten wird das Pendeln stressig

A3 bei Regensburg: Ab 40 Minuten wird das Pendeln stressig

Freitag, 12.10.2018   04:56 Uhr

Drei Viertel aller Menschen, die täglich 40 Minuten oder länger zu ihrem Job pendeln, sind von ihrem Arbeitsweg genervt. Sind sie zwischen 20 und 40 Minuten unterwegs, lässt sich nur jeder Dritte von der Pendelei stressen.

Das geht aus einer Sonderauswertung zum "Glücksatlas 2018" hervor, einer Studie, die der Sozialökonom Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg im Auftrag der Deutschen Post erstellte.

Über die vergangenen Jahrzehnte ist die Zahl der Pendler immer weiter gestiegen. Mehr als jeder vierte Erwerbstätige braucht heute länger als eine halbe Stunde zur Arbeit. Auf ein Arbeitsleben gerechnet macht das mehr als ein Jahr Pendelei.

Mehr als jeder zweite Berufspendler, der länger als 40 Minuten unterwegs ist, sagte, dass sich der lange Arbeitsweg negativ auf seine Lebensqualität auswirke. Bei kürzeren Reisezeiten fand das weniger als ein Drittel der Befragten.

Der "Glücksatlas", der jährlich die Lebenszufriedenheit der Menschen in Deutschland abfragt, basiert auf Daten des Instituts für Demoskopie Allensbach unter mehr als 5000 Deutschen und Informationen aus dem sogenannten Sozio-oekonomischen Panel (SOEP), einer Langzeitbefragung deutscher Haushalte.

Für das diesjährige Schwerpunktthema "Arbeit und Mobilität" ging das Bonner Meinungsforschungsinstitut dimap der Frage nach, wie sich Arbeitswege auf das Lebensglück auswirken.

Abhilfe gegen den Pendelstress könnte das Homeoffice schaffen. Der Studie zufolge arbeitet jeder vierte Erwerbstätige zumindest ab und zu mobil von daheim. Drei Viertel davon schätzten die entspannte Arbeitsatmosphäre, zwei Drittel fühlten sich produktiver und mehr als acht von zehn fanden, dass der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen trotz der räumlichen Distanz gut funktioniere.

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Wer gar nicht im Homeoffice arbeitet, macht dafür relativ selten seine Vorgesetzten verantwortlich. Nur jeder Dritte gab an, dass sein Arbeitgeber mit der Arbeit zu Hause nicht einverstanden sei. Sieben von zehn nannten hingegen als Grund, dass sie Beruf und Privatleben klar getrennt halten möchten.

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