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20th of October 2018

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Strecke Köln-Frankfurt ICE gerät in Brand - 500 Bahnreisende in Sicherheit gebracht

In der Nähe von Montabaur haben Teile eines ICE Feuer gefangen. Etwa 500 Fahrgäste mussten ihre Reise zunächst mit Bussen fortsetzen. Der Streckenabschnitt wurde gesperrt.

Brennender ICE in der Nähe von Montabaur

Brennender ICE in der Nähe von Montabaur

Freitag, 12.10.2018   14:01 Uhr

Am Morgen ist ein ICE nahe Montabaur in Rheinland-Pfalz in Brand geraten. Der hintere Teil des Zuges habe aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen, teilte ein Polizeisprecher mit.

Nach Angaben der Deutschen Bahn wurden rund 500 Fahrgäste in Sicherheit gebracht und mit Bussen nach Montabaur gebracht. Beim Aussteigen verletzte sich laut Polizei eine Person am Sprunggelenk, vier weitere Reisende hatten Kreislaufprobleme wegen der Aufregung.

Die Strecke zwischen Siegburg in Nordrhein-Westfalen und Montabaur wurde gesperrt. Pendler auf der Schnellstrecke zwischen Köln und Frankfurt müssen mit Zugausfällen und Verspätungen von bis zu 90 Minuten rechnen.

Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste zudem die A3 zwischen Dierdorf und Ransbach-Baumbach zwischenzeitlich in beide Richtungen gesperrt werden. Inzwischen ist der Brand gelöscht.

Aufräum- und Reparaturarbeiten

Nach Angaben der Bahn war es erst zu einer Rauchentwicklung an zwei Wagen gekommen, dann hätten sich dort Flammen entwickelt. Ein Wagen sei komplett ausgebrannt und zerstört, teilte eine Sprecherin der Bundespolizei in Koblenz mit.

Am Vormittag wurde die A3 zumindest in Fahrtrichtung Köln wieder freigegeben, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Montabaur sagte. Später wurde nach und nach auch die Sperrung von zwei der drei Fahrstreifen Richtung Frankfurt aufgehoben.

Die Aufräum- und Reparaturarbeiten werden voraussichtlich den gesamten Freitag dauern. Wie lange die Bahn-Schnellstrecke noch gesperrt bleibt, ist nach Konzernangaben nicht absehbar. Nach Freigabe der Einsatzkräfte würden sich Fachleute einen Überblick über die entstandenen Schäden an Gleisen, Oberleitung und Signaltechnik verschaffen. Hilfsloks und Kranzüge standen bereit.

Es sei auch ein Hubschrauber im Einsatz, "um einen Überblick zu bekommen vom Schadensort", teilte die Bundespolizei mit. Der ICE sei beschlagnahmt. Ein wesentlicher Teil der Ermittlungen werde sein, wann der Zug zuletzt in der Inspektion war und ob es da irgendwelche Auffälligkeiten gab.

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